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Abschluss unter besonderen Bedingungen

43 Absolventinnen und Absolventen der ZAB erhalten Staatsexamen.

"Heute begrüße ich Sie zum letzten Mal als Auszubildende der ZAB. Bei Ihrem nächsten Besuch sind Sie Gesundheits- und Krankenpfleger.  
So startete Kerstin Reusch, Leiterin der Pflegeschule an der ZAB, die Abschlussrede bei der Zeugnisvergabe des F18 Kurses, der im April 2018 seine Ausbildung an der ZAB startete.

Kursleiterin Gunda Thorn übernahm das Wort: "Ich bin sehr stolz, was Sie in den letzten Jahren geleistet haben!" Mit im Gepäck hatte sie für jeden Absolventen eine "Zaubermappe":
Zum Start der Ausbildung bat Sie jeden Auszubildenden und jede Auszubildende, einen kleinen Lebenslauf zu schreiben und auch einen Blick in die Zukunft zu wagen, wie zum Beispiel, wo sich die Auszubildenden in 10 Jahren sehen würden.  
In der "Zaubermappe" hatte Gunda Thorn über die drei Jahre der Ausbildung hinweg diverse Dokumente der Auszubildenden gesammelt, die nun als Zwischenreflexion dienen.
Auch Akademieleiter und Geschäftsführer Andreas Winter wendete sich mit ein paar Worten an den Kurs: "Sicher erinnern Sie sich noch an Ihre Vorstellungsgespräche, in denen wir Sie fragten, warum Sie diesen Beruf erlernen und ausüben möchten. Ihre Antwort beinhaltete die Liebe, mit Menschen zusammenzuarbeiten".
Doch hat zu Beginn der Ausbildung niemand damit gerechnet, dass das dritte und letzte Ausbildungsjahr vor eine solche Probe und Herausforderung gestellt wird. Plötzlich wurden Auszubildende und Lehrende in eine digitale und zum Teil auch virtuelle Welt katapultiert und diese vermischte sich nach und nach mit der Realität.
Auch die Zeugnisvergabe musste dieses Jahr unter besonderen Auflagen und ohne Abschlussfeier stattfinden. Die 43 Absolventinnen und Absolventen wurden alle in kleinen Grüppchen zu maximal 8 Personen und auf Abstand in den Raum gelassen. Jede Gruppe hatte zuvor ein Zeitfenster bekommen, zu dem sie anwesend sein sollte.
Kurz und knackig verlief die Zeugnisvergabe – für jede Gruppe war nur 20 Minuten Zeit. Und dennoch. Die strahlenden Gesichter waren unter den Masken nicht zu übersehen, als die Absolventinnen und Absolventen endlich ihr Zeugnis sowie ihr Staatsexamen in der Hand hielten.
Die beste Note in diesem Abschlussjahrgang ist die 1,3 und wurde besonders ausgezeichnet.
Alle 43 Absolventinnen und Absolventen erhalten außerdem eine Prämie in Höhe von 400,- Euro. Diese Prämie zahlen wir, wenn die Prüfungen beim ersten Versuch erfolgreich gemeistert werden.
Auch Kursleiterin Gunda Thorn bekam von den Absolventinnen und Absolventen ein Abschlussgeschenk in Form eines großen Blumenstraußes sowie einer prall gefüllten Tasche, in die jede Schülerin und jeder Schüler eine kleine Aufmerksamkeit gelegt hatte.