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ZAB GmbH verabschiedet Geschäftsführer Andreas Westerfellhaus

Andreas Westerfellhaus legt sein Amt als Geschäftsführer der ZAB Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen mit sofortiger Wirkung nieder. Hintergrund ist die Berufung von Westerfellhaus zum Staatssekretär und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung. Die Amtseinführung zum Pflegebevollmächtigten wird noch diesen Monat stattfinden, der Wechsel nach Berlin steht damit unmittelbar bevor. Andreas Winter, seit 2010 Schulleiter an der ZAB, wird kommissarisch die Geschäftsleitung übernehmen. Die Stelle ist darüber hinaus ausgeschrieben. 

„Ich bedauere es sehr, mich von „meiner“ ZAB GmbH, der ich all die Jahre meine gesamte Kreativität gewidmet habe, verabschieden zu müssen“, sagte Westerfellhaus anlässlich einer Feierstunde am heutigen Tag. „Andererseits erfüllt es mich mit großer Freude und Zuversicht, dass ich nun in der neuen Position als Pflegebevollmächtigter noch wirksamer als Fürsprecher für die Belange der beruflich Pflegenden wirken kann.“ Seine Berufung zeige, so Westerfellhaus weiter, dass die Bundesregierung die Pflege als eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft betrachte und die Bedeutung der Profession Pflege sehr ernst nehme.

Andreas Westerfellhaus hat die ZAB GmbH seit ihren Anfängen im Jahr 1993 aufgebaut und maßgeblich geprägt. Für die zunächst als Krankenpflegeschule der damaligen Westfälischen Klinik in Gütersloh gegründete „ZAP“ war Westerfellhaus als Schulleiter tätig, im Jahr 2000 wurde er dann Geschäftsführer der ZAB GmbH. In der Bundespolitik bekannt wurde Westerfellhaus durch sein über acht Jahre dauerndes ehrenamtliches Engagement als Präsident des Deutschen Pflegerates, des Spitzenverbands der Pflegeverbände in Deutschland. Er ist bundesweit als profunder Kenner der Pflege anerkannt und wird von den Berufsangehörigen aufgrund seines Engagements für eine höhere Wertschätzung des Berufsstands sehr geschätzt. 

Die Hauptaufgabe des neuen Amtes sieht Westerfellhaus darin, den Menschen in Deutschland schnell Antworten auf die große Sorge um die Pflege zu geben. Dabei hat er sowohl Pflegebedürftige, pflegende Angehörige als auch beruflich Pflegende im Blick. Nur über eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen lässt sich die Lage der Pflege langfristig verbessern – dies ist weiterhin sein Credo.