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Operationsdienst

Mit der Fachweiterbildung Operationsdienst für die Aufgaben im OP qualifizieren

OTA und Ärzte im OP
OP Personal im Einsatz

Pflegerische Arbeit in einer Operationsabteilung bedeutet, unter speziellen Bedingungen in einem hoch sensiblen Umfeld zu agieren. Hier sind Patienten besonders verletzlich. Daher benötigen Pflegekräfte ein hohes Verantwortungsbewusstsein, eine starke Konzentrationsfähigkeit und eine strukturierte Arbeitsweise. Ziel der zweijährigen Fachweiterbildung für den Operationsdienst ist es, Gesundheits- und Krankenpfleger für die vielfältigen Aufgaben im Operationssaal zu qualifizieren. Die Weiterbildung vermittelt ihnen die erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen, damit sie verantwortlich, eigenständig und begründet handeln können. Neben einer fachlich fundierten und geplanten prä-, intra- und postoperativen Fachpflege ist auch eine professionelle Koordination und Zusammenarbeit im gesamten Behandlungs-Team wichtig.  

Was Sie von der Fachweiterbildung Operationsdienst erwarten können

Grundlage des Unterrichts ist das kompetenz- und handlungsorientierte Lernen bzw. eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis. Neben der Vermittlung von fachspezifischen und fachübergreifenden Inhalten steht bei der ZAB GmbH die Förderung von Kompetenzen zur Patientensicherheit im Mittelpunkt. Die Weiterbildungsteilnehmer werden qualifiziert, um aktiv bei der Gestaltung einer patientenzentrierten Versorgung im Arbeitsfeld Operationsabteilung mitzuwirken. Das Arbeitsfeld Operationsdienst entwickelt sich kontinuierlich weiter und zählt zu den Hochrisikoumwelten.

Prüfungen der Fachweiterbildung Operationsdienst

Die Weiterbildung erfolgt nach der Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe (WBVO-Pflege-NRW) und ist in Module gegliedert.

Modulprüfungen
Jedes Modul schließt mit einer benoteten Prüfung ab. Sie findet entweder in Form einer schriftlichen Klausurarbeit, einer mündlichen Prüfung, einer praktischen Prüfung oder einer schriftlichen Hausarbeit statt. 

Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung wird durchgeführt, wenn alle Module erfolgreich abgeschlossen wurden. Sie wird als praktische und mündliche Prüfung durchgeführt. Beide Prüfungsteile können miteinander verbunden werden. 

Integration von Zusatzqualifikation

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Theoretische Inhalte

Die Fachweiterbildung Operationsdienst wird berufsbegleitend in modularer Form durchgeführt. Die zweijährige Weiterbildung umfasst mindestens 720 Unterrichtsstunden à 45 Minuten. Der theoretische Unterricht kombiniert Blockwochen mit Studientagen. 

Aufbau 
Die theoretische Weiterbildung ist in vier Lernbereiche aufgeteilt, die sich in Module gliedern:

Lernbereich I: Fallsteuerung im Sinne von Bezugspflege

  • Beziehungsgestaltung
  • Patientenmanagement

Lernbereich II: Professionelles Handeln in komplexen Pflegesituationen

  • Professionelles Handeln im Aufgabenbereich der Springertätigkeit
  • Professionelles Handeln im Aufgabenbereich der Instrumentiertätigkeit
  • Pflegerisches Handeln in der prä-, intra und postoperativen Versorgung bei spezifischen Gesundheitsproblemen
  • Notfallmanagement

Lernbereich III: Prozesssteuerung

  • Arbeitsorganisation
  • Hygienemanagement
  • Projektmanagement
  • Personalführung und Anleitung

Lernbereich IV: Steuerung des eigenen Lernens

  • Eigene Lernwege gestalten

Praktische Inhalte

Die praktische Weiterbildung umfasst 2.100 Stunden à 60 Minuten, davon mindestens 1.200 Stunden unter Anleitung. Sie findet in den Gesellschafterkliniken der ZAB GmbH oder in kooperierenden Kliniken statt und kann im Rotationsverfahren durchgeführt werden. Die Weiterbildungsteilnehmer müssen in den nachfolgenden Fachdisziplinen die angegebene Mindeststundenzahl erbringen:

  • Chirurgie inklusive Kinderchirurgie (Viszeral- und Gefäßchirurgie, Urologie, Gynäkologie): mindestens 400 Stunden
  • Weitere chirurgische Abteilungen (z. B. HNO, Neurochirurgie, Augenchirurgie, Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie, Herz-Thorax- und Gefäßchirurgie, Handchirurgie und Plastische Chirurgie): mindestens 300 Stunden
  • Orthopädie und Unfallchirurgie: mindestens 300 Stunden
  • Alternative OP-Einrichtungen (z. B. ambulante operative Einrichtungen, präoperativer Bereich, Anästhesie): mindestens 120 Stunden
  • Weitere praktische Einsätze (ZSVA): mindestens 80 Stunden

Informationen zum Kurs und zu den Kosten

Termin
01.04.2020 bis 31.03.2022, 09.00 bis 16.15 Uhr 

Veranstaltungsort
ZAB GmbH, Haus 21
Hermann-Simon-Straße 7
33334 Gütersloh

Zielgruppe
Beruflich Pflegende
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende
Gesundheits- und Krankenpfleger

Berufserfahrung im Operationsdienst ist wünschenswert.

Teilnehmerzahl
maximal 15

Kursleitung
Elke Radukic M.A.
Dipl.-Berufspädagogin Pflege und Gesundheit (FH)
Fachkrankenschwester für den Operationsdienst

Kosten
7.225,00 Euro inkl. Prüfungsgebühr

Punkte
40 Punkte

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • Geburtsurkunde, ggf. Heiratsurkunde
  • Beglaubigte Kopie der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung
  • Einverständniserklärung des Arbeitgebers
  • Kostenübernahmeerklärung des Arbeitgebers

Kursbeginn und Anmeldeschluss
Die Fachweiterbildung startet alle zwei Jahre im April. Der Anmeldeschluss ist jeweils 2 Monate vor Kursbeginn.