Doppeldiagnosen in der Psychiatrie

Suchterkrankte mit Doppeldiagnosen stellen Helfer vor besondere Anforderungen. Patienten mit psychischen Störungen und substanzgebundenem Suchtverhalten haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Diese Patienten werfen eine Vielzahl von Unsicherheiten und Problemen hinsichtlich Diagnose, Indikation, Intervention und Umgang auf und sind für Fachleute des ambulanten und des stationären Bereichs gleichermaßen anspruchsvoll.

In dieser Fortbildung wird ein Überblick zu den wichtigsten Aspekten von Doppeldiagnosen vermittelt und der Zusammenhang zwischen der psychischen Erkrankung und der Sucht anhand zahlreicher Beispiele dargestellt. Wir entwickeln Möglichkeiten eines professionellen Umgangs und einer erweiterten Handlungskompetenz und gehen der Frage suchttherapeutischer Möglichkeiten nach. Daneben finden offene Fragen, die sich aus der alltäglichen Arbeit ergeben, eine Antwort.